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Freitag, September 21, 2007

Wieder daheim

Gestern ging es leider schon wieder auf den Heimweg. Erst noch schnell in Dover die letzten Pfund unter die Leute bringen und dann ging es schon auf die Fähre. Zu meiner Freude war es sehr windig und es hat richtig schön geschaukelt auf der Fähre, während der Bug sich tief ins Wasser bohrte, sodass die Gischt an die Frontfenster spritzte. Ich liebe sowas. Auf ruhiger See ist es doch viel zu langweilig. Wegen des Windes kamen wir dann auch mit einer halben Stunde Verspätung in Dünkirchen an. Diesmal hatte ich Glück und kam schnell wieder aus Frankreich raus, ohne mich zu verfahren. Ich habe dann aber nicht den direkten Weg nach Hause genommen, sondern die Gelegenheit genutz mal einen Abstecher nach Flandern zu machen. Dort habe ich unter anderem noch nach DVDs geschaut, die ich in England leider nicht gefunden hatte. Aber in Sluis hatte ich auch kein Glück und bis ich in Terneuzen eintraf machten gerade die Geschäfte zu. Pech gehabt. In Terneuzen ist gerade Kirmis und ich bin mal kurz drüber geschlendert. Nach einem Abendessen beim Restaurant zum goldenen M habe ich noch kurz bei den zwei Eseln in Voogelwaarde vorbeigeschaut, die Kathrin und ich während unsere Urlaube dort immer besucht haben. Ich hoffe mal die zwei haben mich wieder erkannt. Danach ging es dann ohne Probleme nach Hause, wo ich dann gegen 23Uhr eintraf.
Damit ist mein Urlaub nun leider schon zu Ende. Wer Lust hat sich die "paar" Bilder oder auch mal das "kurze" Videofilmchen, dass ich aufgenommen habe zu sehen, kann sich ja gerne mal melden

Mittwoch, September 19, 2007

Auf nach Dover

Heute ging es gleich nach dem Frühstück auf Besichtigungstour in Portsmouth. Zuerst ins D-Day-Museum, mit vielen interessanten Exponate. Sehr interessant war auch mal zu sehen, wie das Leben der Soldaten in England war, bevor sie nach Frankreich aufbrachen. Danach ging es wiedereinmal in ein Aquarium. Das besondere an diesem war, dass man dort eine ganze Horde Otter beobachten kann. Die sind in natura noch viel süßer als man sie sich vorstellt. Nach diesen zwei kurzen besuchen ging es dann auf dem schnellsten wege nach Dover. Dort wollte ich noch das Castle besuchen, aber dort ist um 17Uhr der letzte Einlass. Also nichts wie hin. Trotz eines kleinen Zwischenstopps bei den Seven Sisters, wo es richtig windig war, sodass man leider gar nicht so wirklich nahe an die Klippen rankam, war ich um 16:30 am Castle. Genau reachtzeitig um an der Führung durch die Wartime Tunnel teilzunehmen. Diese, teilweise noch aus der Zeit der napoleonischen Kriege stammenden Tunnel, wurden im 2. Weltkrieg erweitert und dienten als Basis der Navi und der Airforce. Die Führung dauerte ca. 1 Stunde und führte durch die verschiedenen Ebenen diese gewaltigen Komplexes. Faszinierend. Leider blieb danach keine Zeit mehr sich groß umzusehen, und so habe ich noch schnell einen Blick auf die Ruine des Leutturmes, der noch von den Römern erbaut wurde, zu meinem B&B begeben. Zum Abschluss des Tages ging es noch mal kurz in die Stadt zu Abendessen und sich einfach so mal umschauen

Dienstag, September 18, 2007

Umweltfreundlich

Heute habe ich mal mein Auto stehen lassen. Zuerst ging es zu Fuß zum Fährterminal der Hoverlink. Das sind die letzten, regelmäßigen Hovercraft Fähren Europas. In 10min von Portsmouth zur Isle of Wight. War echt ein Erlebnis, besonders, weil es das erst mal war, dass ich mit so was gefahren bin. Auf der Insel ging es dann per Bus weiter nach Cowes zum Osborne House, dem kleinen Sommersitz von Queen Victoria. Echt super dort. Es ist alles noch genauso wie es von Queen Victoria zurückgelassen wurde. Nur ein paar nervige Rentner (ich habe ja nichts gegen sie, aber manchmal…..) waren das einzige Manko. Das Haus ist im venizianischen Stil erbaut. Und bei dem tollen Wetter hatte man echt den Eindruck irgendwo in Italien zu sein, anstatt in England. Kurz nach Mittag habe ich dann Osborne House wieder verlassen und es ging nach Newport, wo ich den Bus nach Carisbrooke nahm. Dort gibt es das Carisbrook Catle, wo während des englischen Bürgerkrieges König Charles I inhaftiert war. Leider ist die Zelle nicht mehr so ganz erhalten, aber man kann noch ein Fenster sehen, durch das er einmal geflüchtet ist. Erfolglos, denn wie ja bekannt wurde er später hingerichtet. Im Castle gibt es auch einen 49m tiefen Brunnen. Um das Wasser daraus hochzuholen, gibt es ein großes Laufrad, das von einem Esel betrieben wird. Von einem ganz süßen Esel. Als langsam die Beine schwer wurden suchte ich die Bushaltestelle zurück zur Fähre. Leider war sie nicht dort, wo man ausgestiegen ist. Und es war natürlich auch keiner da, den man hätte Fragen können. Also hieß es erstmal suchen, suchen, suchen. Kaum hatte ich sie endlich gefunden, kam auch schon der Bus nach Newport, wo ich wieder umsteigen musste. Endlich wieder Doppeldecker fahren. Ich liebe es. Aber es ist schon was anderes, wenn man mit dem Doppeldecker über kleine enge Landstrassen brettert, als durch den langsamen Großstadtverkehr. Kurz nachdem der Bus an der Fährstattion in Ryde ankam, ging es auch schon auf die Fähre nach Portsmouth. Dort hieß es dann nur noch 20min laufen, bis ich wieder in meiner Unterkunft war. Total KO habe ich dann erst mal meinen Blog aktualisiert. Leider verstehen sich momentan mein PC und mein Foto nicht sonderlich gut, sodass ich leider keine neuen Bilder reinstellen kann. Kommt aber noch. Den Rest des Abends habe ich dann mit chatten und DVD schauen beendet. Morgen geht es dann zur letzten Station nach Dover.

Montag, September 17, 2007

Alt und neu

Nach dem Frühstück ging es erst noch einmal in den Ort, um sich dort ein bisschen umzusehen. Ich war mal wieder auf dem Pier, von wo aus man eine tolle Aussicht auf den Ort und die Klippen hat. Nach dem Erwerb einiger Souvenirs ging es dann los in Richtung Corf Castle. Da es heute noch nicht geregnet hat, und langsam die Sonne rauskommt, stand einer Besichtigung nichts im Wege. Leider war der Bergfried wegen Restaurierungsarbeiten nicht zugänglich, aber ich habe 2005 ja schon den Bergfried besichtigen können, und auch so ist die Ruine sehr interessant. Zufälligerweise kam auf der nahe gelegenen Bahnstrecke gerade die alte Dampflokomotive aus Swanage an. Das musste gleich mal auf Video gebannt werden. Nachdem ich dann noch ein bisschen durch das kleine Dorf am Fuße der Burg gelaufen bin, ging es weiter in Richtung Portsmouth. Aber nicht direkt, das wäre ja viel zu einfach gewesen. Daher ging es erst einmal in Richtung Norden nach Salisbury. Dort habe ich die Ruinen von Old Sarum betrachtet. Das ist eigentlich das alte Salisbury, bevor einige Kilometer entfernt am Fluss im 14Jhr. die neue Stadt New Sarum (heute Salisbury) gebaut wurde. Aus der alten Stadt wurden dann die ganzen Steine in die neue gebracht, so dass außer den Fundamenten nicht mehr viel erhalten ist. Aber ich fand es trotzdem sehr interessant dort. Zum Vergleich bin ich danach nach Salisbury reingefahren, um mir die „neue“ Stadt anzuschauen. Sehr beeindruckend ist dort die Cathedral, wo eines der beiden letzten Magna Carta aufbewahrt wird. Die Magna Carta war eine Art Katalog, indem stand, wer welche Häuser und Ländereien besaß. Von innen hatte ich die Cathedral ja erst im März gesehen und von daher ließ ich es bei einem Blick von außen. Um kurz nach vier Uhr bin ich dann wieder nach Süden, in Richtung Portsmouth aufgebrochen. Wie ich leider feststellen musste, gibt es die Strasse in der meine B&B für heute liegt gleich 2-mal. Und ich habe mich schon gewundert, warum mich mein Navi ins Industriegebiet führt. Aber ich bin ja gut angekommen und lase den Abend mit einer DVD und leckeren Chips mit Hühnchen-Zitrone-Thymian-Geschmack ausklingen.

Sonntag, September 16, 2007

Englisches Wetter

Den heutigen Tag habe ich erst mal ruhig mit einem leckeren Frühstück angehen. Danach ging es noch einmal in den Ort und ich habe mich dort ein wenig umgesehen. Gegen 11Uhr ging die Reise weiter in Richtung Dorchester. Auf dem Weg dorthin habe ich einen Abstecher zum Giganten von Cerne Abbas gemacht. Einer riesigen Figur die in den Hügel über dem Ort gemeißelt ist. Sehr detailgetreu ;-)

In Dorchester war ich erst mal kurz bei Tesco (Supermarkt). Ja, heute ist Sonntag, aber viele Geschäfte haben auch heute geöffnet. Viele Supermärkte 7 Tage die Woche 24 Stunden. Nachdem mein Süßigkeitenvorrat wieder aufgefüllt war, ging es zu der steinzeitlichen Festung Maiden Castle. Zwar sind nur die Erdwälle erhalten, aber man kann noch erahnen wie riesig die Festung früher mal war. Langsam kommt auch das englische Wetter zum Vorschein, und es beginnt leicht zu nieseln. Also machte ich mich auf den Weg nach Swanage. Unterwegs fällt mir das Hinweisschild zum Tank-Museum auf, dem ich einfach mal gefolgt bin. Ich kam dann auch an einer Kaserne raus, wo sich das Museum befindet. Wie zu erwarten gab es dort viele Panzer zu sehen, vom ersten Weltkrieg bis hin zu den modernsten, was die Rüstungsschmieden zu bieten haben. Es waren auch einige beeindruckende Raritäten darunter. Aber irgendwann hatte ich dann doch genug von den Waffen und bin zurück in den friedlichen englischen Regen. Eigentlich wollte ich noch die Ruinen von Corfe Castle bestaunen, aber bei dem Regen habe ich lieber darauf verzichtet. Dafür bin ich recht früh in Swanage angekommen und habe den Tag mit einem leckeren Essen im Pub ausklingen lassen.

Samstag, September 15, 2007

Anstregend

Nach einem wunderbaren Frühstück und vielen, vielen guten Tipps der Vermieterin ging es heute Morgen los. Zuerst nach Seaton und von dort aus mit einer alten Tram ca. 3Meilen am Fluss Axe entlang nach Croyton. Eine echt schöne Strecke auf der man viel Landschaft und viele, viele Tiere, vor allem Vögel bestaunen kann. Auch der Ort am Ende der Strecke war wie aus dem Bilderbuch. Einfach nur schön. Nach diesem kurzen Ausflug ging es weiter nach Beer. Hier war echt die Hölle los und ich hatte Mühe in dem kleinen, schmalen Ort einen Parkplatz zu finden. Dabei stand Beer im Reiseführer als Geheimtipp, oder haben die alle denselben gelesen? Ich habe einen kleinen Spaziergang am Strand entlang und noch oben auf den Klippen entlang. Wahnsinnig tolle Aussicht. Eigentlich wollte ich ja noch die Höhlen in Beer besuchen, die schon zu Zeiten der Römer als Steinbruch genutzt wurden und aus denen auch die Steine für die Exeter und Westminster Cathedral stammen. Heutzutage dienen sie nur noch als Touristenattraktion. Leider habe ich den Weg dorthin nicht wirklich gefunden. Naja macht auch nichts, dann hab ich noch eine Attraktion für das nächste Mal. Zum Abschluss ging es noch einmal nach Exeter, wo ich die Cathedral besichtigen wollte und noch ein paar Mitbringsel besorgen wollte. Zu meinem entsetzten, war in Exeter die Hölle los. Die Regent Street kurz vor Weihnachten ist nichts dagegen. Irgendwie habe ich es doch zur Cathedral geschafft und auch wenn ich ja schon einmal dort war, war es sehr beeindruckend.

Auch die Mitbringsel für ein paar Freunde habe ich bekommen. Ich war echt wieder froh, als ich aus dem extrem überfüllten Exeter wieder in das ruhige, beschauliche Lyme Regis kam. Zum Abschluss des Tages ging es ins Pilot Inn, einem guten Pub im Ort, wo übrigens die Geschichte von Lassie ihren Ursprung hat. Morgen geht es dann auf nach Swanage, mit einem Zwischenstopp in Dorchester.

Freitag, September 14, 2007

Glück gehabt

Also ich war dann gestern Abend Gott sei Dank nicht mehr weg. Heute Morgen kam im Fernsehen, dass die Polizei mit einem Großaufgebot, gegen betrunkene Jugendliche vorgegangen ist. Glück gehabt. Nach dem Frühstück bin ich in Plymouth ins Nationale Aquarium. Auch sehr beeindruckend mit seinen großen Aquarien zu den verschiedenen Meeren. Aber man kann wieder sehr viel ausprobieren, wie z.B. ein kleines Minni-U-Boot, durch einen Hindernissparkur steuern. Nach dem Aquarium ging es weiter an der Plymouth Gin Destillerie vorbei noch mal in die Stadt, weil ich noch das eine oder andere für die daheim gebliebenen holen wollte. In der Destillerie, werden zwar auch Führungen angeboten, ich ich echt gerne mal gemacht hätte, aber da ich noch fahren musste und am Schluss der Führung eine Probe stand, habe ich schweren Herzens darauf verzichtet. In der Fußgängerzone bin ich dann nur knapp einem Anschlag entronnen. Eine Möwe hat nur ca 30cm neben mir zwei Bomben fallen lassen. Mein helles Hemd hätte sich sicher gefreut. Nach dem Mittagessen wurde es auch langsam Zeit Plymouth wieder zu verlassen. Als Kathrin und ich 2005 in England waren, wollte Kathrin mal nach Dartmouth, aber wir haben das leider nicht geschafft. Diesmal ist es mir dank Navi gelungen, den Weg dorthin zu finden. Und wo ich schon mal da war, habe ich mir auch Dartmouth Castle angeschaut. Der Weg dorthin war mal wieder äußerst schmal und ich war froh, als endlich der Parkplatz in Sicht kam, und ich keinen Gegenverkehr hatte. Leider war der Parkplatz auch nicht gerade üppig und ich habe mir schon Gedanken gemacht, wie ich da heil wieder runter käme. Aber erst ging es ein die Burg. Eigentlich ist es ja keine klassische Burg, sondern eher eine Küstenbatterie von 1520 oder so. Aber trozt allem schön anzusehen und es wurden im Castle auch einige Szenen aus dem Leben in den Kassematten damals nachgestellt. Nach der Besichtigung hatte sich glücklicher Weise auch die Situation auf dem Parkplatz etwas entspannt. Auf meinem weiteren Weg musste ich in Dartmouth noch den Fluss Dart überqueren. Dazu gab es eine Fähre. Und zwar eine mit 2 Schaufelrädern an den Seiten, wie ein alter Schaufelraddampfer auf dem Mississippi. Doch in Torquay verließ mich mein Glück für heute und ich steckte für über eine Stunde im dichten Verkehr fest. Ganz super. Dafür gings danach wieder gut vorran und ich kam noch im hellen in Lyme Regis an. Ich habe hier dasselbe B&B wie schon 2005. Die Wirtin hat mich auch gleich wieder erkannt und mich nach Kathrin gefragt, und was sie jetzt so macht. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit bin ich noch mal in den Ort und ein bisschen an der Promenade entlang. Und da kam auch wieder mal die Erinnerung hoch. Ich habe sie dann im nächsten Pub mit einem großen Bier runtergespült. Den Abend lasse ich jetzt mit einer Runde Rugby im Fernsehen ausklingen.

Donnerstag, September 13, 2007

Rückfahrt

Den heutigen Vormittag habe ich genutzt, um in Falmouth das National Maritime Museum Cornwall zu besuchen. Ein schönes Museum, in dem man wieder einmal viel ausprobieren kann. Genau das richtige für ein Spielkind wie mich. Aber es gibt auch viele, viele interessante Exponate zu bestaunen, z.B. das Boot, mit dem England 2007 in Sydney Gold gewonnen hat, aber auch kurioses, wie das kleinste Schiff der Welt. Ich kann mich darin nicht mal komplett ausstrecken, oder hinsetzten. Oder eine Badewanne als Boot. Ein Engländer, wollte mal in der Badewanne von Oxford nach Frankreich fahren. Dazu hat er einfach 2 Kajaks genommen, eine Holzplatte drauf montiert und darauf wiederum eine alte Badewanne. Und so ist er in der Badewanne sitzend über den Ärmelkanal.

Und Besuch aus Deutschland war auch da: Die MS Deutschland lag vor Anker.

Aber meine Stimmung heute ist leider nicht so toll wie das Wetter. Sind einfach doch zu viele schöne Erinnerungen, die immer wieder hochkommen.

Um wieder ein bisschen auf andere Gedanken zu kommen und um die Tränen nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, machte ich einen Abstecher zu Restormel Castle. Einer schönen Ruine. Das besondere daran ist, das es eine Kreisrunde Burg ist. Erstaunlich, was es alles für Burgen gab. Wieder einigermaßen gefasst gings dann weiter zum Ziel des heutigen Tages: Plymouth. Das Hotel, sah ja schon im Internet toll aus, aber das Zimmer hat meine Erwartungen noch übertroffen. Nach dem einchecken habe ich mir erst mal ein wenig die Stadt angeschaut und war noch ein bisschen einkaufen. Und danach bei der Bank. Mal schaun, vielleicht geh ich nachher noch mal raus und such mir ein nettes Pub für ein, zwei, drei,… Bier.

Mittwoch, September 12, 2007

Das andere Ende

Nach einem ausgiebigen Frühstück habe ich mir erstmal Penndennis Castle hier in Falmouth angeschaut. War sehr interessant und man hat einiges aus den verschiedenen Zeiten sehen können. Im Ausstellungsraum konnte man auch einiges ausprobieren. Hab ich natürlich auch gemacht. Weiter ging es nach St.Michaels Mount. Als ich das letzte Mal mit Kathrin hier war hatten wir leider keine Zeit dazu, sich die Insel mal anzuschauen. Bei Ebbe kann man auf einem Weg zur Insel hinüberlaufen. Auf der Insel kann man sich Teile der Burg anschauen und die Gärten. Vom Dach der Burg hat man einen wunderbaren Ausblick. Al ich wieder weg wollte, gab es allerdings ein kleines Problem. Die Flut hatte eingesetzt und innerhalb von nur 5min. war der Weg überflutet. Ganz wagemutige sind trotzdem zu Fuß zum Festland, aber nicht mehr trockenen Fußes. Ich habe dann lieber das Boot genommen. Als nächstes wollte ich mir mal wieder das Minack Theater in Porthcurno anschauen. Leider war das Theater wegen einer Vorführung geschlossen. Das erklärt auch warum es da oben absolut keinen Parkplatz gab. Im März 2005 war unser Auto das einzige, jetzt waren es hunderte!! Statt des Theaters habe ich noch mal schnell einen Blick auf meinen Traumstrand geworfen und bin unten im Ort in das Undersea Telegraph Museum. In einem Gebäude im Ort ist das Heimatmuseum untergebracht und in dem dahinter liegenden Bunker das Museum. Dort erfährt man vieles über die Geschichte der Überseekabel. So z.B., dass alle Überseekabel Englands hier auf Land trafen. Es gibt auch noch einige Räume aus dem 2. Weltkrieg mit der damaligen Kommunikationseinrichtung zu sehen. Zum Abschluss meines heutigen Ausfluges ging es nach Lands End. Ich hatte Glück, dass es schon nach 17Uhr war, sonst hätte ich Eintritt zahlen müssen. Es waren auch nicht sehr viele Leute da, und man konnte schön die Abendstimmung am Westlichsten Punkt Englands genießen. Auf dem Heimweg in Hotel, habe ich noch einen Zwischenstopp bei Tesco eingelegt und ein bisschen eingekauft. Nun lasse ich den Abend mit Cola und Pfefferchips beim EM-Qualifikationsspiel England-Russland gemütlich ausklingen. Zur Halbzeit stehts schon 2-0 für England.

Dienstag, September 11, 2007

Auf den Spuren von König Arthus

Heute sollte mich mein Weg von Exeter nach Falmouth führen. Aber erst habe ich mir Exeter ein bisschen angeschaut. Leider war die Exeter Cathedral diesmal nicht offen, aber ich war ja schon mal drin und von außen ist sie auch sehr imposant. Ich habe noch ein paar schöne Fotos gemacht und und war noch ein bisschen Einkaufen. Zu meiner großen Freude hat Whittard of Chelsea (Eine Kette die Tee verkauft) endlich wieder meinen Lieblingstee „Pink Grapefruit“ wieder im Programm und ich habe diese nun im Auto. Dann ging es los nach Falmouth, aber nicht direkt, sondern zuerst nach Tintagle, der Sage nach der Geburtsort von König Arthus. Im Gegensatz zum März 2005 war diesmal richtig viel los. An der Ruine hat sich auch einiges verändert. So ist die Brücke zur Insel neu und auch einige Treppen sind ausgebessert. Dieses mal hatte ich auch Glück mit dem Wetter. Kein Regen und kein Wind, dafür strahlender Sonnenschein und nur eine leichte Brise. So konnte ich mir diesmal das gesamte Areal anschauen und auch ganz nah an die Klippen ran. Als ich wieder zu Auto ging hörte ich ein paar deutsche Stimmen und auf dem Parkplatz fand ich auch die passende Erklärung: Ein Bus der Firma Müller aus Biblis. Wir Hessen sind halt überall ;-)

Ich habe mir dann erst mal eine Portion Fish & Chips geholt. Kathrin weiß wie gewaltig diese Portionen bei diesem Imbiss sind. Aber ich hab alles geschafft *ganz stolz bin*

Dafür bin ich auch satt für die nächsten Tage.

Dann hat mich mein Navi auf eine 4-Stellige B-Strasse geführt, eine der übelsten Sorte. Wer schon mal in England mit dem Auto unterwegs war kennt sich vielleicht ein bisschen mit den Strassen dort aus. Also in Deutschland wäre das nicht mal als Feldweg durchgegangen. Ich habe mir teilweise überlegt, ob ich besser die Außenspiegel einklappe. Aber irgendwie macht es auch Spaß auf so Strassen zu fahren.

Heute Abend hat es mich dann noch mal auf so eine Strasse verschlagen. Es ging in Richtung Süden. Ganz nach Süden, bim zum Südlichsten Punkt Englands – Lizard Point. Lizart Point ist einer der schönsten Orte, die ich kenne um einen Sonnenuntergang zu sehen. Einfach traumhaft. Auf der Rückfahrt zum Hotel lief „What really happend“ im Radio. Bei uns läuft die selbe Sendung ab und an unter dem Namen „Was geschah“ im SWR Radio. Kathrin hat da auch mal die richtige Antwort hingeschrieben, könnt ihr gerne mal in ihrem Blog nachlesen.

Hier mal die frage von vorhin:

Ein Mann liegt tot in seinem Haus. Er ist verdurstet. Was geschah???

Montag, September 10, 2007

Exeter

Heute führte mich mein Weg von Ieper über den Ärmelkanal nach Exeter. Ich bin recht früh aufgestanden um pünkltich an der Fähre zu sein. Beim Frühstück war ich der erste, aber schon einen Augeblick später kamen noch 2 Koreaner. Die Arbeit lässt einen nicht los. Ich habe dann noch schnell ein paar Fotos von Ieper gemacht und dann gings auf in Richtung Dunkirchen. Leider hatte ich keine genaue Adresse von der Fähre für mein Navi, und so musste ich suchen. Bis Dünkirchen war das auch kein Problem. Aber dann. Zum einen kamen da Erinnerungen hoch, als ich in Frankreich einfuhr. Wie in der Tschechhei vor 15Jahren - nur schlimmer. Und als Nicht-Franzose ist man aufgeschmissen. Die Wegweiser zur Fähre hingen nur an ungefähr jeder 3. Kreuzung und Fragen ging ja auch nicht. Ich habe niemanden gefunden, der halbwegs verständlich englisch konnte. Selbst Leute, die wie Studenten aussahen haben kein englisches Wort rausbekommen. Mit Händen und Füßen war dann irgendwann klar wo ich ungefähr hinmusste. Um 9Uhr sollte man an der Fähre sein. Um 10 Minuten nach 9Uhr war ich dann endlich in Sichtweite des Fährterminals. Und glücklicherweise haben sie mich auch noch mitgenommen. Jetzt ging es 2 Stunden über den Ärmelkanal nach Dover. Das Wetter war nicht ganz so schön, dichte Wolken und sehr windig, dafür hatte das Schiff auch ein kleines bisschen Seegang, so dass alles ein wenig geschwankt hat. So muss ne Überfahrt sein. Nach ca 1 Stunde fahrt kamen auch die Klippen von Dover in Sicht und auch die Sonne. In Dover angekommen, hatte ich super Wetter: weiß-blauer Himmel und 22°C. Das längste Stück Strasse hatte ich noch vor mir. Zum Glück ging das mit dem links fahren ohne Schwierigkeiten. Also erst mal in Richtung London, dort auf dem Ring einmal halb drumherum und dann nach Westen, mit einer Pause an einer bekannten Raststätte und mal wieder bei Stonehenge. Das sieht immer noch so aus wie im März. Aber danach habe ich das schöne Wetter genutzt und einen Abstecher zum Longleat House Safari Park gemacht. Ein Zoo, bei dem man mit dem Auto durch die einzelnen Gehege fährt. Nur die Affen habe ich Sicherheitshalber ausgelassen. Das war alles sehr beeindruckend, besonders die Nashörner, die keine 100m vom Auto entfernt grasten. Bei den Raubtieren musste man eine Schleuse passieren, wie bei einem Hochsicherheitsgefängniss. Doppelter Zaun mit Stacheldraht dazwischen und oben drauf. Man sah Tiger, schlafende Löwen und neugierige Wölfe. Einer hat sich die Nase an meiner Fahrerscheibe plattgedrückt. Echt beeindruckend.
Danach gin es weiter nach Exeter. Das Hotel hier ist nicht ganz so toll, aber für eine Nacht gehts. Das Hotel schein viele polnische Gastarbeiter zu beherbergen, denn man hört hier mehr polnisch wie englisch. Hoffentlich ist mein Auto morgen noch da ;-)
Morgen werde ich nach Falmouth fahren, aber vorher noch einen Abstecher zu König Arthus nach Tintagel unternehmen.

Übrigens nicht wundern, dass es diesmal keine Fotos gibt. Sind einfach zu viele. Aber ich habe ein "kleines" Album erstellt, wo man sich bei interesse mal durch die Bilder wühlen kann.

Sonntag, September 09, 2007

Angekommen

Heute hat endlich mein Urlaub angefangen. Nach einigen Startschwierigkeiten beim packen und mit dem Auto ging es dann irgendwann los. Auf der Straße ging es dann recht gut voran und nach 2 Stunden war ich auch schon in Aachen. Weiter gings nach Brüssel und dort am Flughafen vorbei. Nichtsahnend habe ich dort mal nach rechts geschaut und natürlich gleich das Leitwerk unsere Frachtmaschine entdeckt. Schöner Start in den Urlaub. Dafür wurde das Wetter besser und kurz hinter Brüssel kam die Sonne kommt raus. Gegen 19Uhr kam ich in Ieper an. Leider war der direkte Weg durch ein Folksfest versperrt und ich musste einmal rund um den Ort fahren. Ieper ist ein richtig schöner Ort, mit einem Stadtgraben und einer beeindruckenden Stadtmauer. Innerhalb dieser Mauern liegt die tolle Altstadt mit vielen alten Häusern. Mal sehen, vielleicht hab ich die Zeit morgen früh mal ein paar Bilder zu machen, denn um 10Uhr legt meine Fähre nach Dover ab. Ich lege mich erst mal im Hotelzimmer in die Wanne und besuche danach noch mal die Bar. Das Hotel ist richtig gut. Große Zimmer und ein super Bad. Ich glaube es wird nach meinem Urlaub mal wieder Zeit bei ciao.de ein paar Berichte reinzustellen.

Dienstag, Februar 13, 2007

Gebucht

Mein nächster Urlaub ist gebucht.
Da ich vom 3. - 11.03. endlich mal wieder Urlaub habe möchte ich die Gelegenheit zum verreisen auch nutzen. Als Ziel habe ich mir London ausgesucht.
Gestern habe ich mit Kathrin den Flug gebucht und das Hotel ausgesucht. Eigentlich wollte ich ja in das selbe Hotel, in dem wir schon das letzte mal waren, dem "Ambassadors" in South Kensington, aber Kathrin hat mich doch davon Überzeugen können in ein anderes zu gehen. Die Wahl fiel dann auf das "Thistle Victoria Hotel" direkt an der berühmten Victoria Station. Kaum zu glauben, aber das Hotel ist fast 100€ billiger, wie das Ambassadors . Das nenne ich mal ein Schnäppchen. Kanns kaum noch erwarten: 5 Tage London. *freu*

Donnerstag, September 28, 2006

Der 6. Tag

Heute muss ich endlich mal abspülen. Ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich das bisher noch nicht gemacht habe. Bin ja auch nur alleine und da braucht man ja nicht soviel. Aber erst mal allgemein aufräumen. Als es wieder halbwegs ordentlich im Haus ist mach ich mich auf die Socken und klappere nochmal die drei Orte Axel, Hulst und Terneuzen ab. Ich will noch ein paar Souveniers und andere Andenken kaufen. Vorallem aber suche ich die 4.Staffel von Scrubs. Die wollte ich Kathrin mitbringen. Leider hatte ich bisher keinen Erfolg bei meiner Suche. Ich hoffe ich habe heute mehr Glück. Nach einem Rundgang auf dem Wall in Hulst fahr ich nochmal nach Kampen, schau beim Häusschen vorbei und verabschiede mich von den Eseln. Dann gehts an den Scheldedeich, wo wir früher imer mit dem Fahrrad hin sind, und dann am Deich entlang nach Terneuzen. Auch hier finde ich keine Scrubs-DVD. Schade *snief*. Nach soviel rumgelaufe kehre ich für ein kurzes Päuschen zum Haus zurück. Kurz vor Ladenschluss fahr ich dann zum letzten Mal Lebensmittel holen, wie zB. Chips mit Hühnchen-Tymian-Geschmack, Fanta Pomelo und meine geliebten Groentjes. Wieder im Haus verbringe ich den Rest des Abends damit endlich mal abzuspülen und meine Koffer zu packen. Morgen muss ich bis 10Uhr aus dem Haus sein, aber ich möchte so früh wie möglich hier raus, da ich Kathrin in Mannheim überraschen möchte. Sie hat dort morgen um 15Uhr ihre Assistenenprüfung. Ich drücke ihr ganz fest die Daumen und hoffe sie freut sich darüber, dass ich sie überrasche und nach Hause fahre. Für den Samstag ist dann noch eine Überraschung geplant ;-)

Mittwoch, September 27, 2006

Der 5.Tag

Der Morgen beginnt "leicht" nebelig. Sichtweite unter 50m, wie es im Radio immer so schön heißt.
Wird wohl heute wieder nichts mit Zoo, schade. Aber was bringt einem der schönste Zoo, wenn man die Tiere im Nebel nicht finden kann??. Daher verlege ich den für morgen geplanten Ausflug nach Goes um einen Tag nach vorne. Goes kenne ich schon fast so gut wie meine Westentasche und im Nebel würde ich mich daher nicht verlaufen. Also ab nach Terneuzen, wo der Westerscheldetunnel 6km lang unter der Schelde in Richtung Goes führt. Nach nur ca. 30min Autofahrt bin ich da. In Goes hat sich nicht wirklich viel verändert. Ich parke auf dem selben Parkplatz wie sonst auch und bezahl die Parkgebühr bis zum nächsten morgen. Kommt einen billiger, als nur 3 Minuten die Parkzeit zu überziehen. Kathrin und ich haben da schon Erfahrung. Vom Parkplatz aus schlendere ich ein bisschen durch die Stadt, gehe mal in dieses mal in jenes Geschäft und hoffe wenigstens hier ein Internet-Cafe zu finden. Der Vorteil, wenn man am Vormittag unterwegs ist, sind die etwas leereren Straßen und das Gedränge ist nicht so groß. Ich schau mal am Hafen vorbei, wo ich mit Freunden vor fast 10Jahren schon mal vor anker lag. Und auch der Marktplatz liegt noch etwas verschlafen da.










Nach langer Suche und einigen Einkäufen finde ich endlich eine Möglichkeit ins Internet zu kommen, leider nicht so wie ich es mir vorgstellt habe (s.h. extra Eintrag). So langsam klart auch der Himmel etwas auf und die Sonne lässt sich ab un an mal Blicken. Gute Vorraussetzungen für die 2. Hälfte des Tage. Ich drehe die übliche "Abshiedsrunde" durch Goes und fahre Richtung Westen an die Nordsee zum Scheldedamm, einem rießigen Sturmflutwehr mit einem schönen Besucherzentrum. Bin mal gespannt ob es noch genauso aussieht als bei meinem ersten Besuch mit Kathrin dort vor 7 Jahren. Neu zB. ist Max, das Mammut, das man in der Schelde gefunden hat.
Mann kann auch in die Brücken reingehen und die Wehre begehen, wo man dem Wasser zusehen kann, wie es Bei Flut in die Schelde strömt. Ein beeindruckender und auch verlockender Anblick.










Es gibt auch ein "Waterland", das wie ein Wal aufgebaut ist. Hier sieht man einiges über das Wasser sowie Wale und Delphine. Für Kinder (und solche die sich noch so fühlen) gibte es einen tollen, großen Wasser-Spielplatz und ein Robbenbecken. Die etwas größeren können sich an einer Wasserrutsche und einem 30m hohen Kletterturm erfreuen. Es gibt auh wechselnde Sonderausstellungen. Ich hatte das Glück ein paar tolle Sandskulpturen zu sehen.










Nachdem ich mir um 17Uhr die letzte Robbenshow angesehen habe und das Zentrum nun auch schließt nutze ich das inzwischen gute Wetter um noch etwas am Strand spazieren zu gehen und die Seele baumeln zu lassen. Gegen 19Uhr bin ich wieder in Sluiskill. Nach dem abendessen mal wieder ne DVD schauen und um 21Uhr fahr ich nochmal nach Terneuzen ins Scheldorado. Zum Ausklang des Tages nochmal 2 Stunden im rutschen, schwimmen und im Whirlpool liegen.

Irgendwie is immer alles anders wie gedacht

Also manchmal kann man machen was man will und es haut trozdem nicht hin!
Der Blog hier ist ein schoenes Beispiel dafuer:
Eigentlich habe ich den Blog eingerichtet, damit Kathrin und auch andere sehen koennen was ich so alles im Urlaub mache, wo ich mich so rumtreibe und was ich so alles sehe. Hab auch alles schoen vorbereitet und mit Bildern ausgeschmueckt. Nur finde ich hier kein Internetcafee oder einen WLan-Hotspot. Heute endlich hab ich ein kleines Cafe mit eienm PC gefunden. Daher auch die Umschreibungen der oe, ue, usw. Die Buchstaben gibts auf der Tastatur leider nicht. Aber bei meinem Glueck kann ich den USB-Stick hier nicht anschliessen. Toll, oder?
Immerhin schreibe ich nun diese paar Zeilen und Moechte nur sagen, dass es mir hier echt gut gefaellt, auch wenn alles ganz anders ist wie ich es mir vorgestellt habe. Einsamer. Kathrin fehlt mir ungemein und das nicht nur im Urlaub.
Die Eintraege, die ich vorbereitet habe werde ich dann wohl von daheim aus in den Blog stellen. Und bitte nicht wundern, wenn ich sie nachdatiere, aber Ordnung muss ja sein *g

Noch einen schoenen Gruss an alle daheimgebliebenen und ganz besonders an Kathrin. Ich druecke dir fuer deine Assi-Pruefung am Freitag ganz fest die Daumen, du schaffst das.

Bis bald und viele liebe Gruesse aus Goes (da sitze ich gerade im Cafe)

Thorsten

Dienstag, September 26, 2006

Der 4. Tag

Es regnet! Ein toller Anfang für einen Urlaubstag, besonders da ich heute eigentlich nach Antwerpen in den Zoo wollte. Das scheint nun buchstäblich ins Wasser zu fallen. Aber was sonst an diesem Tag machen? Nach Belgien würde ich schon gerne, also ab ins Auto und am Kanal entlang nach Gent, der drittgrößten Stadt Belgiens mit ca. 200.000 Einwohnern davon ca. 65.000 Studenten (ja, ich hab aufgepasst bei der Stadtrundfahrt). Als erstes suche ich mir einen Parkplatz und bahne mir meinen Weg zur Burg s`Gravensteen, der Burg der Grafen von Gent. Die Burg habe ich schon mal mit Kathrin besichtigt, als wir das erste Mal im Häuschen von Kathrins Tante waren. Nun bin ich alleine hier. Die Burg war zwischenzeitlich zu einer Fabrik umfunktioniert, aber ende des 19Jhr. in ihrer ursprüngliche Form wieder aufgebaut. In der Burg befindet sich ein kleines Museum über alte Waffen und es gibt auch eine kleine Folterabteilung mit einer Giottine?? Und anderen Folterwerkzeugen. Vom Belfried hat man einen tollen Ausblick auf Gent zumal gerade die Wolkendecke etwas aufreißt.














Leider habe ich dass Glück mich gleichzeitig mit 3 Schulklassen in der Burg aufzuhalten und so bleibe ich nicht allzu lange in der Burg. In der Nähe der Burg hat man die Möglichkeit zu Rundfahrten auf den Kanälen von Gent. Ich entscheide mich für eine 1-stündige Tour. In einem kleinen, offenen Boot geht’s los. Ich hoffe mal, dass Wetter hält. Die Tour führt am alten Hafen in der Altstadt, diversen Kirchen, der Belgischen Zentralbank, die in Gent und nicht in der Hauptstadt Brüssel sitzt, der Burg, dem Stadttheater und vielen anderen interessanten Gebäuden quer durch die Stadt.












Leider fängst mal wieder an zu regnen. Tolles Timing!! Nach einer Stunde hab ich wieder festen Boden unter den Füßen. Ich bummle noch ein bisschen durch Gent und schau mir dabei noch die eine oder andere Kirche und das eine oder andere Geschäft an. Bei einem Bäcker hol ich mir noch ein paar Roombrodjes und dann geht’s auch schon wieder nach Hause. Dort heißt es erstmal ausruhen und die Beine hochlegen. Ich schau mir eine DVD an und vergreife mich genüsslich an den Roombrodjes. Den Abend erkläre ich zum DVD-Abend und schau mir 3 Star-Trek-Filme an. Danach ist es auch echt Zeit fürs Bett.

Montag, September 25, 2006

Der 3. Tag

Heute Morgen ist das Wetter leider nicht so wie man es sich für einen Urlaubstag vorstellt: Es regnet!! Nach dem Frühstück klart es aber etwas auf, und ich beschließe nach Sluis zu fahren. Sluis ist ein hübsches kleines Städtchen, mit einem schönen, alten Hafen, einer schönen Kirche und nicht zu verachtenden Einkaufsmöglichkeiten. Im Normalfall gibt’s dort eine ungewöhnlich große Auswahl meiner Lieblingsbausätze, aber dieses Mal habe ich kein Glück.
Also geht’s weiter an die Küste nach Cadzand-Bad, wo ich einen schönen langen Spaziergang am Strand und durch die Dünen mache. Inzwischen ist auch das Wetter wieder super und man kann im Süden Zeebrugge und im Norden Vlissingen am Horizont sehen. Etwas vom Wind zersaust bin ich nach ca. 2 Stunden wieder am Auto. Jetzt geht’s an der Küste entlang zur Panoramastraße. Dort überquert man den Deich und kann direkt an der Deichsohle entlang fahren. Man hat einen echt tollen Ausblick auf die Nordsee, Vlissingen und den direkt an der Panoramastraße gelegenen Leuchtturm.Nach einem kurzen Aufenthalt dort, geht es über Breskens wieder nach Terneuzen. Hier fängt es wieder leicht an zu nieseln. Ich hole mir noch schnell ein paar Kaffeestückchen und fahre wieder heim. Dort gibt’s dann also die Kaffeestückchen und ich schaue mir dabei noch einen Film an. Nun ist es auch schon wieder Zeit fürs Abendessen. Noch etwas vor dem Fernseher entspannen und ich mache mich wieder auf den Weg. Diesmal zum „Scheldorado“ in Terneuzen. Das ist ein Erlebnisbad mit Wellenbad, Wasserrutsche, Außenbecken, Whirlpool, usw. Also der ideale Ort um einen anstrengenden Tag ausklingen zu lassen. Zum Glück, oder vielleicht auch leider ist da recht wenig los. Es sind nur noch 3 Pärchen anwesend. Schon echt frustrierend. Einsam zieh ich meine Bahnen (guter Stil, oder?) und verlasse das Bad nach zwei Stunden wieder. Wieder daheim schnappe ich mir eine Tüte Hühnchen-Thymian Chips, schaue dazu einen Film und grüble über das Singledasein nach. Frustriert geht’s dann um 2 Uhr ins Bett.

Sonntag, September 24, 2006

Der 2. Tag

Was macht man an einem Sonntag? Erst mal lange schlafen. So bis um 9 Uhr. Und natürlich schon Frühstücken mit leckeren Brötchen und Hagelslag (Schokostreusel). Leider ist das Wetter nicht das typische Sonntagswetter. In der Nacht hat es etwas geregnet, aber inzwischen kommt schon wieder etwas die Sonne raus. Nach dem Frühstück gings auf den Weg nach Hulst. Aber erst mal tanken. Gut dass ich einen Diesel fahre *g.
In Hulst musste ich erst mal voller entsetzen feststellen, dass alle Geschäfte zu haben. Immerhin der Edah hatte auf und ich konnte wenigstens noch was zum trinken einkaufen. Und nun? Erst mal nach Perkpolder, wo bis vor wenigen Jahren noch die Fähre über die Westerschelde ablegte. Heute erinnern nur noch die verlassenen Gebäude und der Fähranleger daran wie betriebsam es hier mal zuging. Aber mein eigentliches Ziel ist „Het verdronken land van Saeftinghe“. Ein großes Naturschutzgebiet östlich von Hulst. Bis 1584 war das Gebiet noch Acker- und Weideland, doch bei einer Sturflut wurde es überschwemmt und versank buchstäblich in den Fluten. Heute bringt einem ein kleines, aber feines Besucherzentrum die Natur und die Geschichte dieses Gebietes näher. Es gibt viele Knöpfe zu drücken, Rädchen zudrehen und auch sonst viel auszuprobieren und zu sehen.
Doch auch ich hab irgendwann genug gesehen und mache mich wieder auf den Weg.
Leider ist die Straße am Deich wegen Bauarbeiten gesperrt und ich muss, wie schon auf dem hinweg, quer durch die Pampa gurken. Irgendwie komm ich doch noch in Hulst raus. Inzwischen ist es 13:30. Viel zu früh um schon wieder ins Haus zurück zu kehren. Also fahr beschließe ich nach Vlissingen zu fahren. Vorher mach ich noch einen kleinen Abstecher nach Kampen, dass jetzt sogar ein großes Ortsschild hat, und besuche zwei alte Freunde.
Dieses Bild hab ich extra für dich gemacht Kathrin. Alle anderen also bitte wegschauen *g*.

Sonst siehts in Kampen auch noch so aus wie immer. An der Schelde mach ich nochmals halt, und gehe auf den Deich, der früher Ziel unzähliger Abend-Radtouren mit Kathrin war. Schon ein komisches Gefühl jetzt alleine dort zu stehen. Bevor ich noch mehr drüber ins grübeln komme fahr ich wieder weiter. Durch den Westerscheldetunnel nach Vlissingen. Zu meinem Erstaunen ist dort heute verkaufsoffener Sonntag und ich komm doch noch zu einer kleinen Shoppingtour, wenn auch erfolglos. Aber ich bin ja auch nicht zum shoppen nach Vlissingen gekommen. Durch die Einkaufsstrasse drängel ich mich zu „Het Arsenaal“ am Jachthafen.

Ich war zwar schon mal mit Kathrin dort, doch ist das auch schon wieder 7 Jahre her. Bei „Het Arsenaal“ dreht sich alles um Piraten und das Meer. So gibt es dort Seeschlachten mit Modellschiffen, einen Piratenschiff-Simulator, bei dem man auch mal richtig nass werden kann, wie ein Pärchen in der Reihe vor mir feststellen musste, und viele Aquarien. Neben vielen kleinen Aquarien gibt es auch ein Streichelbecken mit Haien und Rochen, sowie einem riesigen Becken mit Haien aus der Nordsee. Eine weitere Attraktion ist der 65m hohe Aussichtsturm. Dank des guten Wetters hat man einen wunderbaren Blick auf Vlissingen, die Schelde und die Nordsee. Doch auch ein schöner Tag ist mal zu Ende und ich mache mich wieder auf den Weg zurück zum Häuschen.

Eigentlich müssten die Niederländer Weltmeister im Basketball sein, denn solche "Abfalleimer" stehen an den meisten Fahrradwegen. Und wer von einem fahrendem Rad aus seine Dose zielgenau in das Netz befördern kann, dürfte das beim Basketball doch erst recht hibekommen, oder?

Bleibt mir aber immer noch ein Problem. Wie stelle ich die Einträge in meinen Blog??? Ich hoffe, dass ich morgen eine Möglichkeit dazu finden werde.

Samstag, September 23, 2006

Der 1. Tag

Samstag der 23. September.
Ein besonderer Tag. Nicht nur wegen einem einschneidenden Ereignis vor 4 Monaten, sondern weil heute mein erster Urlaubstag ist, und ich gut in Sluiskill angekommen bin. Leider etwas erschöpfter wie gedacht. Die Nacht war einfach zu kurz. Gestern nach dem Zwiebelmarkt noch Koffer packen und dementsprechend spät bin ich auch in Bett. Hab dann heute morgen noch schnell den Hamsterkäfig sauber gemacht und dann los. Die Fahrt war bis auf ein paar kleine Baustellen problemlos. Schönes Wetter, gute Musik und dann nach 2 Stunden war ich in Aachen. Und keine fünf Minuten später war ich in den Niederlanden.

Weiter nach Belgien, an Genk vorbei, Kathrin, dein Stichwort ;-). Hier gibt es ein sonderbares Gebilde: Einen Tunnel – mitten in der Ebene. Des Rätsels Lösung ist ganz einfach. Der Tunnel ist ein Pilotprojekt der EU und ist eigentlich nichts anderes als eine breite Brücke für Tiere, um die Autobahn sicher zu überqueren.


Irgendwann war ich dann auch in Antwerpen und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich dort mal wieder verfahren habe. War wohl doch eine Abfahrt zu früh. Naja, über tausend Umwege, bin ich nach insgesamt 4 Stunden doch noch gut hier angekommen. Leider war es da schon kurz vor vier. Dabei wollt ich doch noch auf den Markt nach Axel. Also schnell alles ins Haus geräumt und schon gings wieder los. Aber wie solls anders sein, ich komm in Axel an und der Markt macht gerade zu. Super! Also noch schnell Lebensmittel geholt, endlich wieder Fanta Pomelo, und nach einem kleinen Snack beim goldenen M ist der Tag für mich auch schon fast gelaufen. Vielleicht noch ein bisschen PS2 spielen und dann ab ins Bett.

Das Haus ist auch schön ruhig gelegen, auch wenn man das bei dem Bild nicht glauben mag. Aber von der Werft bekommt man im Haus absolut nichts mit. Das einzige was mich etwas stört ist der Gasofen. Hab mit so was schon schlecht Erfahrungen gemacht. Nun ist aber Schluss für heute. Hab gerade festgestellt, dass ich hier auch BBC empfange. Das muss ich noch etwas ausnutzen. Hier mal ein paar Bilder vom Haus und Umgebung:







Tanken war ich auch noch. Bei DEN Preisen freut man sich doch, wenn man einen Diesel fährt. *g